Home  |  Kontakt  |  Impressum

 
 

Aktuelles

Politik

Wahlkreis

Persönlich

Service

Studiengebühren

 

Wer Studiengebühren nicht selbst aufbringen kann oder will, hat Anspruch auf ein kostengünstiges Darlehen, das zwei Jahre nach Studienabschluss zurückgezahlt werden muss. Die Rückzahlungspflicht greift erst, wenn ein bestimmtes Einkommen erreicht worden ist. Wer BaföG bezieht und Studiengebühren bezahlen muss, wird später einmal 15.000,- Euro zurückzahlen. Mehr nicht.Das ist gerade mal der Preis für einen VW Golf. Ich meine eine lohnende Investition für einen akademischen Abschluss. Ein Handwerker muss seine Meisterausbildung selbst bezahlen und eine Krankengymnastin ihre Ausbildung. Es ist kaum gerecht, wenn eine Verkäuferin oder ein Arbeiter die Berufsausbildung eines Akademikers mit seinen Steuern finanziert, denn ein akademisches Studium bietet in der Regel bessere Berufsaussichten, bessere Aufstiegschancen und eine bessere Bezahlung als eine herkömmliche Berufsausbildung. Deshalb ist es für mich gerecht, dass sich ein Student an den Kosten seiner Ausbildung beteiligt.

Die Einnahmen aus den Studiengebühren (jährlich ca. 150 Mio. Euro) werden ausnahmslos zur Verbesserung der Qualität des Lehrangebots eingesetzt. Damit profitieren Studierende und Lehrende gleichermaßen von den zusätzlichen Finanzmitteln für die Hochschulen.

Zur Vermeidung von sozialen Härten und aus familienpolitischen Gründen ist eine Befreiung von Studiengebühren für folgende Fälle vorgesehen:

Studierende mit kleinen Kindern (bis 14 Jahre)

Studierende die zwei oder mehr Geschwister haben;

Studierende mit Behinderungen

Studierende während eines Urlaubs- oder Praxissemesters;

Medizinstudierende während des Praktischen Jahrs;

Doktorandinnen und Doktoranden.

Die Auswirkungen der Studiengebühren werden überprüft. Die Landesregierung hat im Juli 2006 einen Bereit eingesetzt. Seine Aufgabe ist es, die Auswirkungen der Studiengebühren kritisch zu beobachten. Zu den vom Beirat verfolgten Fragestellungen gehören, wie die Gebühren eingesetzt werden und ob sich die Zahl der Studienanfänger aufgrund der Studiengebühren verändert und sich das Studienverhalten wandelt.

Baden-Württemberg gibt pro Jahr und pro Studierendem 8.575,- Euro aus. Damit liegt unser Land weit über dem Bundesdurchschnitt, der bei 7.506,- Euro liegt.

 

Überzeugungen

Studiengebühren

Ziele der Wirtschaftspolitik

Bewältigung der Wirtschaftskrise

Effiziente Mittelstandsfinanzierung

Energiepolitik

Finanzpolitik in der Wirtschaftskrise

Anträge & Anfragen

Reden im Landtag

Sonstige Reden

Aufsätze

 

 
 

 

© Dr. Reinhard Löffler MdL

Haus der Abgeordneten  |  Konrad-Adenauer-Str. 12  |  70173 Stuttgart